Dein erstes Angebot als Dienstleister

Am Beispiel eines Themenplans: Welche Angaben ein erstes Angebot braucht und was Du vor der Beauftragung mit möglichen Kunden klären solltest.

Kleiner Arbeitsplatz am Fenster mit Laptop, Projektordner und aufgeschlagenem Notizbuch
KI-generiertes Motiv

„Ich möchte etwas mit Social Media anbieten“ beschreibt ein Interesse. Für einen Auftrag fehlen noch Angaben: Für wen arbeitest Du, was lieferst Du und welche Informationen brauchst Du dafür? Das lässt sich an einem überschaubaren Beispiel durchspielen.

Arbeitsbeispiel: ein Themenplan für einen Dienstleister

Angenommen, Du möchtest einen monatlichen Themenplan erstellen. Eine erste Leistungsbeschreibung könnte lauten:

Ich erstelle einen Themenplan mit acht Beitragsideen für Dein Dienstleistungsangebot. Zu jeder Idee gehören eine Kernaussage, ein Formatvorschlag und die benötigten Materialien. Grundlage sind ein Gespräch über Dein Angebot und Deine häufigsten Kundenfragen.

Das ist ein Beispiel für einen möglichen Umfang, kein bereits durchgeführter Kundenauftrag. Du musst prüfen, ob Du diese Arbeit fachlich leisten kannst und ob jemand sie benötigt.

Was gehört dazu, was noch nicht?

Ein Themenplan enthält nicht automatisch fertige Texte, Bilder oder die Veröffentlichung. Wenn Du diese Arbeiten anbieten möchtest, führe sie einzeln auf. Dasselbe gilt für Besprechungen und Überarbeitungen: Wie viele sind vorgesehen, und welche Rückmeldungen brauchst Du dafür?

  • Ergebnis: Was bekommt der Kunde als Datei oder eingerichtete Funktion?
  • Vorbereitung: Welche Informationen und Materialien stellt er bereit?
  • Bearbeitung: Wann beginnst Du, und wovon hängt die Fertigstellung ab?
  • Abgrenzung: Welche Arbeit ist ausdrücklich nicht enthalten?

Mit der Beschreibung ins Gespräch gehen

Zeige den Entwurf einer Person, die das Angebot tatsächlich nutzen könnte. Frage, welche Angaben fehlen und wie sie diese Aufgabe bisher erledigt. Wenn sie acht Beitragsideen nicht gebrauchen kann, hilft Dir diese Rückmeldung mehr als ein freundliches „Klingt gut“.

Notiere nach dem Gespräch, was Du am Umfang ändern würdest. Kalkuliere auch Abstimmung, Vorbereitung und Überarbeitung mit ein. Fragen zur Anmeldung Deiner Tätigkeit, zu Steuern und zu erforderlichen Versicherungen klärst Du gesondert bei qualifizierten Stellen.

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