Einen Redaktionsplan mit vier Beiträgen vorbereiten

Vier Beiträge für ein bestehendes Angebot planen: Themen auswählen, Material zuordnen und Zeit für Prüfung und Rückmeldungen eintragen.

Aufgeschlagener Redaktionsplan mit Bildabzügen neben einem Smartphone auf einem Tischstativ
KI-generiertes Motiv

Ein leerer Redaktionskalender löst das Problem der Themenfindung nicht. Für einen ersten Plan brauchst Du zunächst ein Angebot, über das Du sprechen möchtest, und Fragen der Menschen, die es nutzen könnten.

Im folgenden Arbeitsbeispiel plant ein Dienstleister vier Beiträge zu einer Leistung. Die Anzahl ist ein Planungsbeispiel, keine Empfehlung für einen bestimmten Veröffentlichungsrhythmus.

Vier Aufgaben für vier Beiträge

  1. Die Leistung erklären: Was übernimmst Du? Zeige den Umfang an einem Beispiel, ohne einen erfundenen Kundenauftrag als Referenz auszugeben.
  2. Eine häufige Frage beantworten: Welche Unterlagen braucht ein Kunde vor dem ersten Termin? Nenne die tatsächlich benötigten Materialien.
  3. Einen Arbeitsschritt zeigen: Stelle beispielsweise die Vorbereitung eines Briefings vor. Nutze eigene, freigegebene oder eindeutig als Beispiel bezeichnete Unterlagen.
  4. Den Kontaktweg beschreiben: Wo meldet sich jemand mit einer Anfrage, und welche Angaben helfen Dir bei der Einschätzung?

Zu jedem Thema das Material notieren

Lege eine einfache Liste mit Thema, Kernaussage, Format, Material und Bearbeitungsstand an. Fehlt ein Bild oder eine Freigabe, wird das dort sichtbar. So planst Du nicht versehentlich einen Beitrag ein, dessen Inhalt noch gar nicht veröffentlicht werden darf.

Erfasse außerdem, wer Entwurf und Prüfung übernimmt. Auch wenn Du allein arbeitest, lohnt es sich, zwischen einem ersten Entwurf und der freigegebenen Fassung zu unterscheiden.

Für Rückmeldungen Zeit eintragen

Zum Aufwand gehören Text, Gestaltung, Prüfung und die Bearbeitung von Kommentaren oder Nachrichten. Verteile die Beiträge deshalb nach Deiner verfügbaren Arbeitszeit. Wenn zwei Beiträge noch auf Material warten, ändere die Reihenfolge, statt unfertige Inhalte zu veröffentlichen.

Nach der Veröffentlichung kannst Du notieren, welche Fragen oder passenden Anfragen entstanden sind. Plattformdaten sind zusätzliche Hinweise. Aus diesen vier Beiträgen lässt sich weder eine verlässliche Reichweitenprognose noch ein Umsatzversprechen ableiten.